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  • AutorenbildSteph

Ins Schreiben kommen ...

Aktualisiert: 29. Mai



… sollte doch ein Einfaches sein, wenn man gerne schreibt. Denke ich mir und erwische mich dabei, wie ich wieder online nach dem x-ten Schreibratgeber suche und mir ihn prompt bestelle (nicht immer sinnvolle und teils kostspielige Prokrastination). Genau

der wird jetzt dazu beitragen, dass ich besser schreibe.


Nein, natürlich nicht.


Denn in meinen Bücherregalen finden sich bereits diverse Ratgeber zum Thema Schreiben und ich habe bis jetzt nur wenige ansatzweise gelesen. Ich müsste ja dann schreiben. Natürlich totaler Humbug.


Ich kann und soll jeden Tag einfach drauflos schreiben. Schreiben, schreiben, schreiben … meine innere Kritikerin kann sich dann danach melden. Ohne dem tatsächlichen Schreiben, werde ich mich kaum verbessern können. Die Ratgeber kann ich dann nachträglich auspacken und mich mit ihnen direkt am geschriebenen Text entlang hangeln.


Hilfreich ist es, sich für jeden Tag ein festes Ziel zu definieren, wie: „Ich schreibe 1 Stunde lang.“, „Ich schreibe 400 Wörter.“, „Ich schreibe 1 Din A4 Seite.


Das Ziel sollte wirklich umsetzbar sein und falls die Stunde irgendwie erdrückend wirkt, dann setze dir doch lediglich fünf realistische Minuten (die schaffst du auf jeden Fall!).


Schreibst du mehr (und das wird vermutlich meistens der Fall sein), hast du nicht nur dein Ziel erreicht, sondern bist darüber hinaus gegangen und das motiviert dich für mehr bzw. dich auch regelmäßig an den Schreibtisch zu setzen.


Ich habe zu dieser Thematik vor wenigen Wochen das Buch Die 1% Methodevon James Clear gelesen. Es geht um Gewohnheiten und wie man es u.a. schafft diese in seinen Alltag zu integrieren und was daraus resultiert. Dieses Buch ist tatsächlich einen separaten Blogartikel wert (wird folgen).


Jetzt habe ich schon über 240 Wörter geschrieben. Saß dafür ca. 15 Minuten am Küchentisch und habe somit mein Tagesziel „täglich schreiben (ich muss das Ziel noch genauer für mich definieren)“ erreicht.


So schnell geht´s.


Jetzt muss ich los. Das wusste ich schon vorher und habe mich trotz des Wissens der wenigen Zeit, lieber an den Laptop gesetzt, als wieder die Spülmaschine auszuräumen oder eine sonstige Haushaltsaufgabe zu erledigen. Die Hausarbeit wartet so oder so auf mich, doch, wenn ich sie erledige, ohne geschrieben zu haben, verbessere ich mich nicht.


Denn auch, wenn ich es fast jeden Tag schaffe, am Arbeitsheft für die Schule des Schreibens zu arbeiten, so komme ich dadurch nicht immer automatisch ins Schreiben.


Ok, ich muss wirklich los. Aber du liest, was ich meine. (-;


Definiere für dich ein „kleines“, realistisches Ziel und bleibe dafür jeden Tag am Ball. So entsteht eine Gewohnheit und genau die brauchst du!


Hast du schon eine Schreibgewohnheit in deinen Alltag integriert? Welches Ziel hast du dir dafür gesetzt?

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