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  • AutorenbildSteph

EIN JAHR Schule des Schreibens. Ein erstes Resümee.

Aktualisiert: 30. Mai

Jetzt sattele ich das Pferd tatsächlich von hinten auf. Während ihr noch auf meine weiteren Monatszusammenfassungen des vergangenen Jahres wartet, komme ich schon mit einem Jahresresümee um die Ecke.


Aber wie das so ist: "Der Mensch sagt, die Zeit vergeht. Die Zeit sagt, der Mensch vergeht."


Inzwischen habe ich die Elternzeit hinter mir gelassen und wieder angefangen zu arbeiten. Ich habe mich immer noch nicht ganz eingependelt, mit Job, drei Kids, dem Schreibstudium und alledem, was mir sonst noch in den Sinn kommt (wie Sport).


Doch was hat sich nun getan? Bringt mir das Studium was? Habe ich meinen Turnus eingehalten? Schreibe ich mehr, vielleicht sogar besser? Ist es das viele Geld wirklich wert?


Vorweg: Ich bin wirklich so froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe!


  1. Finanzieller Aspekt: Jaaaaa, das Studium kostet wirklich sehr viel Geld. Ich bezahle 4.800 €. Ich verstehe absolut, dass man sich das mehr als zweimal überlegt, ob es das "wert ist". Nun, den "Wert" kann nur jeder für sich selbst definieren. Für mich stehen die Kosten, zu dem, was ich erhalte im Rahmen. Und da ich den Betrag in 30 Monatsraten bezahlen kann, ist es mir finanziell auch möglich.

  2. Zeitlicher Rahmen: Die zu bearbeitenden Hefte sind auf einen Monat ausgelegt. Ich kann mich also selbst frei einteilen. Manchmal sitze ich an einem Tag nur 30 min dran oder weniger. Da ich freitags frei habe, versuche ich vor allem da eine längere Zeiteinheit durchzuarbeiten. Auch am Wochenende ist es mir mittlerweile öfter möglich längere Zeit am Heft zu arbeiten. D.h. ich halte den zeitlichen Rahmen fast ein (als die Kita im letzten Sommer drei Wochen geschlossen hatte, bin ich gar nicht dazu gekommen und diese drei Wochen bin ich jetzt "im Verzug"). VORTEIL: Das Studium kann bis zu einem Jahr kostenlos verlängert werden.

  3. Mehrwert: Und letztendlich ist es das, um was es geht. Mich persönlich, bereichert dieses Studium ungemein. Warum? Hier einige Aspekte:

  • Ich bin kontinuierlich am Ball geblieben, wenngleich nicht jeden Tag.

  • Ich habe in diesem Jahr so viel geschrieben wie noch nie zuvor in dieser Zeit.

  • Ich schreibe mittlerweile alles Mögliche, weil die Einsendeaufgaben dazu auffordern: Szenen, Kurzgeschichten, kleine Texte.

  • Ich lerne unglaublich viel: Plotten, Figuren zu entwickeln, Techniken, Planung, Dramaturgie, etc. Das hat mich auch immer wieder dazu verleitet, meine bis dahin im Schrank verstaubten Schreibratgeber zu wälzen. Sei es, um Vergleiche anzustellen oder um mir noch mehr Wissen anzueignen.

  • Ich fühle mich bestätigt und ermutigt, an meinem Buchprojekt festzuhalten. Auch wenn ich bis dato kaum daran gearbeitet habe (es gibt für mich einfach noch zu viel zu lernen).

  • Ich lebe Beständigkeit in meinem Schreiben. Ich erstelle Posts auf Insta, schreibe Blogbeiträge für hier, schreibe an meinen Einsendeaufgaben, bearbeite Schreibübungen und in meinem Tagebuch verfasse ich auch immer wieder Zeilen (wobei ich oft zu viel auf einmal will und noch Schwierigkeiten habe, Prioritäten zu setzen).

  • Ich komme in Austausch mit anderen interessanten schreibenden Menschen.

  • Mein Schreibstil entwickelt sich. Durch das Feedback meiner Dozentin erhalte ich hilfreiche und wertvolle Tipps, die ich in meinen Text einfließen lasse.

  • Meine Zweifel werden immer kleinlauter, auch wenn sie wohl nie gänzlich ausgemerzt sein werden. Aber das ist in Ordnung. Ich will nur nicht, dass sie die dominante Stimme in mir werden. 



ALSO JA, für mich persönlich ist es das alles wert und bringt mir so wahnsinnig viel!


Daher kann ich dich insbesondere nur darin bestärken, dich für ein Studium bei der Schule des Schreibens, wenn du dir das überlegst.

Und es gibt ja nicht nur dieses Studium. Es gibt viele Weiterbildungen. Sei es durch private kleinere Anbieter oder auch die VHS bietet tolle Kurse (habe ich auch einen mitgemacht) an.


Ich finde es einfach generell bereichernd, sich immer irgendwie auf eine Art und Weise weiterzubilden und dazu zu lernen.


Überlegst du einen Schreibkurs zu machen? Oder hast du schon mal einen Kurs gemacht? Was hat es dir gebracht?


Schreibt mir gerne in den Kommentaren oder eine persönliche Nachricht. Den "Schreib-mir" Button findest du oben rechts auf der Seite.



Frau mit zwölf Studienhefte von der Schule des Schreibens in der Hand.
Das bin ich, mit zwölf Studienhefte in der Hand. (-;

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